Die Fater-Faxe

Zunächst waren diese Blätter dazu gedacht den über die Entfernung von 600 Kilometern sehr dünn gezogenen Gesprächsfaden zwischen Sohn und Vater anderweitig zu ergänzen. Aber ein Medium kann das andere nicht ersetzen – der Brief nicht das Gespräch, der Film nicht das Buch etc., weshalb sich das Gefaxe denn auch zügig verselbständigt hat. Und genau so sind sie mir lieb & wert geworden: als Selbstbespiegelungssplitter, die aus dem Selgersdorfer Atelier gen Lütjenburg blinken, Entwürfe, die keiner weiteren Ausführung bedürfen, Fingerübungen, um das Hirn zu kitzeln, als im Zufälligen ka-lauernde Wahrheiten, Bleistift- und Lippenspitzer, die Muse zum Kuss zu locken, DINA 4-Spielplatz der Tagesform. Ideen-Mole und -Reeperbahn.

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