Es war einmal ein Mops,
der fraß so gerne Klops –
am liebsten Königsberger –
und das gab immer ärger.
Denn kam er in die Küche
aufgrund der Wohlgerüche
und konnte einen klauen,
dann wurde er verhauen.
Zwar kam mit Klops und Schreck
er meistens ganz gut weg.
Doch irgendwann erkannte er –
und die Erkenntnis fiel ihm schwer –
die Kosten des Verkostens sind
zu hoch für das, was man gewinnt.
Drum hält er sich, wenn auch nicht gern,
seitdem von Knödelköchen fern.
Und wenn ihn überhundet
die Lust auf einen Klops,
dann tut er so als mundet
stattdessen ihm sein Drops.
Mit typisch saurem Mopsgesicht
übt also weise er Verzicht.
Ich denke, das erklärt ganz gut,
warum er so kuckt, wie er`s tut.